Church Island – Kenmare – Ring of Beara

Heute versuche ich mich kurz zu halten, denn es war ein langer Tag und es ist schon spät… Und ausserdem habe ich einen Irish Coffee intus ;-)

Der Morgen war just perfect… Ein herrlicher Sonnenaufgang und ein himmlisches Irish Breakfast haben mir den Start in den Tag leicht gemacht.

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Danach machte ich eine Bootstour zur Church Island. Und zwar mit Junior. Er hiess wirklich so… Ein Irischer Fischer in den sechzigern und absolute lovely :-) Er brachte mich zur Insel und konnte mir viel über die mehr als 1000 Jahre alte Kirche erzählen. Es hatte auch noch so ein Bienenhaus-Gebäude und ein Kreuz, welches ungefähr 3000 Jahre alt sei. Ausser ein paar scheuen Schafen ist die kleine Insel unbewohnt.

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Zurück beim B&B wurde ich beinahe vom Hund des Hauses gefressen. Ich habs ja sonst nicht so mit Hunden, aber der war echt süss und total verschmust. Er wollte mich gar nicht mehr ins Haus lassen. Aber da musste ich hin, um mich von Anne zu verabschieden und mich für die tolle Bewirtung zu bedanken. Danach fuhr ich dem Ring of Kerry entlang nach Kenmare. In diesem hübsche Städtchen setzte ich mich in ein typisches Pub und trank einen Kaffee.

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Danach machte ich mich auf den Weg Richtung Ring of Beara. Diese Fahrt war lang und abenteuerlich. Die Strasse ist teilweise so schmal, dass ich überzeugt war, mich verfahren zu haben. Aber ein Einheimischer hat mir unterwegs bestätigt, dass ich tatsächlich auf dem richtigen Weg sei und dass der Ring of Beara wirklich so schmal sei. Auf weiten Strecken ist nur gerade knapp Platz für ein Fahrzeug. Ab und zu hat es Ausweichstellen, aber manchmal auch nicht. Man hofft einfach, dass einem keiner entgegen kommt :-)

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Die einzig kritische Situation hatte ich zum Glück mir einem Einheimischen, der gute Nerven bewies :-) Auf seiner Seite waren Felsen und auf meiner Seite gings steil runter. Mit eingeklappten Seitenspiegeln haben wir uns minutenlang Millimeter für Millimeter aneinander vorbei gekämpft. Das war mal richtig Action! Well done :-)) Später wurde ich mit einem phantastischen Blick aufs Meer belohnt. Der Rest der Fahrt war ähnlich abenteuerlich und wurde landschaftlich noch schöner. Diese Halbinsel ist schlicht atemberaubend… Ich weiss nicht wie oft ich gedacht habe «Mein Gott, ist das schön!». Irgendwie finde ich kaum die passenden Worte, um diese Landschaft gebührend zu beschreiben.

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Ich weiss, dass es sich kurios anhören muss, aber es war irgendwie mystisch. Man steht da, blickt auf den Atlantik hinaus, hört das Rauschen der Wellen und über einem kreischen die Möwen… Und man kann einfach nur staunen. Über die Kraft und die Schönheit der Natur. Über die intensiven Farben der Landschaft. Über die Magie dieses Momentes. Und über das Wunder, dass die Natur einen im Innersten berühren kann. Ja, ich glaube, mystisch ist das treffende Wort…

Und zu guter Letzt bin ich wieder in einem tollen B&B mit einer lässigen Host Mum gelandet und freue mich jetzt auf eine erholsame Nacht in einem tadellos sauberen Bett :-)

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6 Kommentare zu „Church Island – Kenmare – Ring of Beara

  1. Einfach ein Genuss, deine Beschreibung zu lesen, es ist, als wäre man selber dabei, vielen Dank, dass du zu später Stunde deine Erinnerungen so toll wiedergeben kannst. MaPa

  2. Ein Genuss, dein Bericht zu lesen, es ist, als wenn man selbst dort gewesen wäre. Die Beschreibung des alten Fischers lassen Bilder von: „Der alte Mann und das Meer“ aufkommen. Vielen Dank und weiterhin mystische Augenblicke. Grüessli vo MaPa

  3. Du hast wirklich supertolle Fotos gemacht und sehr viel erlebt auf deiner Reise! Deinen Blog lese ich jeden Tag mit grossem Vergnügen. Viele Orte kommen mir bekannt vor :-). Ich freue mich bereits heute, deine übrigen Fotos anschauen zu dürfen. Einen guten Endspurt auf der Grünen Insel wünscht dir s’Chäppi.

  4. Tja, ihr zwei… Ich hoffe, ihr werded nicht enttäusch sein, denn so viele Fotos habe ich gar nicht gemacht. Irgendwie war ich mehr mit Erleben und Staunen beschäftigt. Aber ein paar mehr gibts dann schon noch wenn ich zurück bin :-)

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